Die unsichtbare Revolution: Wo bleiben die Produktivitätszuwächse?

Die unsichtbare Revolution: Wo bleiben die Produktivitätszuwächse?

Die Digitale Revolution ist derzeit viel diskutiert. Moderne Technologie soll die Effizienz der Wirtschaft erhöhen. Trotzdem lässt sich die Veränderung bisher lediglich am Gesellschaftsbild erkennen, die wirtschaftliche Produktivität steigt dagegen kaum. Das wird sich schon bald ändern. Mehr lesen

Kritik am Rekordüberschuss der deutschen Leistungsbilanz: Besteht Handlungsbedarf?

Kritik am Rekordüberschuss der deutschen Leistungsbilanz: Besteht Handlungsbedarf?

Wegen seiner Rekordüberschüsse in der Leistungsbilanz steht Deutschland international vehement in der Kritik. Angesichts der sehr unterschiedlichen Ursachen des Überschusses ist davon abzuraten, ihn kurzfristig mithilfe wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu reduzieren. Die Bundesregierung sollte jedoch trotzdem Handlungsbereitschaft signalisieren. Mehr lesen

Die Folgen des Abgasskandals: Warum VW einige seiner Kunden erstklassig und andere zweitklassig behandelt

Die Folgen des Abgasskandals: Warum VW einige seiner Kunden erstklassig und andere zweitklassig behandelt

Die Aufarbeitung des Abgasskandals um den VW-Konzern ist angelaufen. Dabei stellt sich vor allem die Frage, wie Volkswagen die betroffenen Kunden entschädigen muss. Zum Unglück vieler Kunden zeichnet sich dabei aber eine Zweiklassengesellschaft ab. Unterschiede im deutschen und amerikanischen Verbraucherschutz sind der Hauptgrund dafür. Mehr lesen

Ordoliberalismus, wie Südeuropa ihn sieht: Autoritär und demokratiefeindlich

Ordoliberalismus, wie Südeuropa ihn sieht: Autoritär und demokratiefeindlich

Dieser Beitrag wurde mit dem ersten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Der Ordoliberalismus hat es in Südeuropa nicht leicht: Er gilt dort als autoritär und demokratiefeindlich. Wer etwas gegen diese Wahrnehmung tun will, muss aber erst die Kritik verstehen. Mehr lesen

Der Ordoliberalismus: Der Alleinschuldige für Europas Krisen?

Der Ordoliberalismus: Der Alleinschuldige für Europas Krisen?

Dieser Beitrag wurde mit dem zweiten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Der Ordoliberalismus steht neuerdings bei den Gegnern der derzeitigen europäischen Wirtschaftspolitik stark in der Kritik. Vor allem aus dem angelsächsischen Raum, aber auch vermehrt aus Staaten der Europäischen Union, werden Stimmen laut, die den ordnungspolitischen Ansatz für die aktuellen Krisen Europas verantwortlich machen, weil er einen „deutschen eisernen Käfig“ um Europa schließe. Dabei ist die hitzige Diskussion über den international bisher wenig sichtbaren Ordoliberalismus nur eine Stellvertreterdebatte für die wirklichen, tiefgründigen Probleme innerhalb der Europäischen Union. Mehr lesen

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Dieser Beitrag wurde mit dem dritten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Spätestens seit dem Jahr 2008, als die Finanzkrise begann, ist der Glaube an die Europäische Finanz- und Ordnungspolitik zerrüttet. Auf dem sinkenden Schiff Europa sind jeglicher Idealismus und die stolz hochgehaltenen Prinzipien verflogen. In dieser existenziellen Krise stehen die Kapitäne der EU vor dem nahezu unlösbaren Dilemma, zu entscheiden, wer auf die Rettungsboote darf und wer zurückbleiben muss. Nicht jeder kann gerettet, nicht jedes Prinzip eingehalten werden, aber vielleicht lässt sich so wenigstens noch der Kern der EU retten. Mehr lesen

2. Think Ordo!-Essaywettbewerb: Die Gewinner stehen fest

2. Think Ordo!-Essaywettbewerb: Die Gewinner stehen fest

Unter der Leitfrage „Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa? fand im Wintersemester 2016/17 auf Einladung des Lehrstuhls von Professor Krieger der 2. Think Ordo!-Essaywettbewerb für Studierende der Volkswirtschaftslehre und anderer Fächer statt. Aus einer Reihe von Einreichungen zu diesem aktuellen und kontroversen Thema wurden die drei gelungensten Beiträge ausgewählt und mit Büchergutscheinen prämiert. Die Preisträger sind: Mehr lesen

Schäubles Haushaltsüberschuss: Konsolidierung statt Wahlgeschenke

Schäubles Haushaltsüberschuss: Konsolidierung statt Wahlgeschenke

Der Bund hat im Jahr 2016 über sechs Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben. Von Steuererleichterungen bis zu zusätzlichen Investitionen gibt es viele Vorschläge zur Verwendung des Haushaltsüberschusses, aber einzig die von Bundesfinanzminister Schäuble vorgeschlagene Schuldentilgung ist wirklich zukunftsorientiert und somit der richtige Weg für eine nachhaltige Haushaltspolitik. Mehr lesen

Lob des Müßiggangs: Wie viel Arbeit muss sein?

Lob des Müßiggangs: Wie viel Arbeit muss sein?

Die fortschreitende Automatisierung drängt den Menschen als Arbeitskraft immer weiter zurück. Dass dies keine Bedrohung, sondern eine Chance ist, hat der große britische Philosoph und Literaturnobelpreis-Träger Bertrand Russell schon vor 84 Jahren erkannt. Die Politik bis heute nicht. Mehr lesen

Helikoptergeld: Nach uns die Sintflut?

Helikoptergeld: Nach uns die Sintflut?

Angesicht der immer noch schwächelnden Wirtschaft der Eurozone werden die Lösungsvorschläge immer kreativer. Vor einigen Tagen schlug der Wirtschaftsblogger Michael Stöcker ein „zentralbankfinanziertes Bürgergeld“ vor. Der Vorschlag ist zwar gut gemeint, übersieht jedoch einige Probleme der Eurozone. Mehr lesen