Arbeitsmarktpolitik auf dem Prüfstand: Lobt Andrea Nahles den Müßiggang?

Arbeitsmarktpolitik auf dem Prüfstand: Lobt Andrea Nahles den Müßiggang?

Die Arbeitswelt in Deutschland ist im Wandel. Nachdem im vergangenen November das Weißbuch „Arbeiten 4.0“ veröffentlicht wurde, legt Ministerin Andrea Nahles nun mit einem Gesetzesentwurf nach. Was würden wohl der Ökonom John Maynard Keynes und der Philosoph Bertrand Russell davon halten? Mehr lesen

Das Schulz-Q: Qualifizierung zum Rückschritt

Das Schulz-Q: Qualifizierung zum Rückschritt

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz plant das Arbeitslosengeld I auf bis zu vier Jahre zu verlängern, indem Weiterbildungsmaßnahmen großzügiger berücksichtigt werden. Erhoffter Nebeneffekt: eine Verringerung des Fachkräftemangels. Doch das „Arbeitslosengeld Q“ ist lediglich eine fehlgeleitete Abkehr von der anreizgesteuerten Arbeitslosenversicherung. Mehr lesen

Die Illusion der Weltverbesserer – Nachhaltigkeit geht anders

Die Illusion der Weltverbesserer – Nachhaltigkeit geht anders

Mit dem Kauf von nachhaltigen Produkten glaubt der Konsument, zum Weltverbesserer zu werden. Von der hohen Nachfrage nachhaltiger Produkte profitieren aber vor allem die Unternehmen. Nur mit einem individuell angepassten Lebensstil kann der Mensch etwas ändern. Mehr lesen

Europa: A House Divided

Europa: A House Divided

Am Vorabend des amerikanischen Sezessionskrieges sagte Abraham Lincoln: „A House divided against itself cannot stand.“ Ähnlich wie die damalige “American Union” ist die Europäische Union derzeit politisch in zwei Lager gespalten. Um diese Spaltung zu überwinden, müsste die EU dringend ihre institutionellen Probleme lösen, doch dafür muss sie zunächst wieder ein gemeinsames Haus werden. Mehr lesen

Das Bedingungslose Grundeinkommen: Bereits im Ansatz gescheitert

Das Bedingungslose Grundeinkommen: Bereits im Ansatz gescheitert

Das Bedingungslose Grundeinkommen polarisiert. Eine Schweizer Initiative wollte ein solches Grundeinkommen per Volksentscheid durchsetzen, scheiterte jedoch hauptsächlich an den Zweifeln an dessen Finanzierbarkeit. Allerdings ist die Finanzierung nicht das größte Problem. Vielmehr fehlt es an grundlegendem Vertrauen in die Idee. Mehr lesen

Frust im VWL-Studium? – Ein Plädoyer für Wirtschaftsgeschichte

Frust im VWL-Studium? – Ein Plädoyer für Wirtschaftsgeschichte

Während ökonomische Fragen und Zusammenhänge immer komplexer werden, wächst die Unzufriedenheit über das Studium der Volkswirtschaftslehre. Immer weniger Studierende haben den Eindruck, die richtigen Instrumente für das Verständnis der wirtschaftlichen Realität zu bekommen. Ein Einblick in die Geschichte der Wirtschaft und der Wirtschaftswissenschaften kann hier Abhilfe verschaffen. Mehr lesen

Die unsichtbare Revolution: Wo bleiben die Produktivitätszuwächse?

Die unsichtbare Revolution: Wo bleiben die Produktivitätszuwächse?

Die Digitale Revolution ist derzeit viel diskutiert. Moderne Technologie soll die Effizienz der Wirtschaft erhöhen. Trotzdem lässt sich die Veränderung bisher lediglich am Gesellschaftsbild erkennen, die wirtschaftliche Produktivität steigt dagegen kaum. Das wird sich schon bald ändern. Mehr lesen

Kritik am Rekordüberschuss der deutschen Leistungsbilanz: Besteht Handlungsbedarf?

Kritik am Rekordüberschuss der deutschen Leistungsbilanz: Besteht Handlungsbedarf?

Wegen seiner Rekordüberschüsse in der Leistungsbilanz steht Deutschland international vehement in der Kritik. Angesichts der sehr unterschiedlichen Ursachen des Überschusses ist davon abzuraten, ihn kurzfristig mithilfe wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu reduzieren. Die Bundesregierung sollte jedoch trotzdem Handlungsbereitschaft signalisieren. Mehr lesen

Die Folgen des Abgasskandals: Warum VW einige seiner Kunden erstklassig und andere zweitklassig behandelt

Die Folgen des Abgasskandals: Warum VW einige seiner Kunden erstklassig und andere zweitklassig behandelt

Die Aufarbeitung des Abgasskandals um den VW-Konzern ist angelaufen. Dabei stellt sich vor allem die Frage, wie Volkswagen die betroffenen Kunden entschädigen muss. Zum Unglück vieler Kunden zeichnet sich dabei aber eine Zweiklassengesellschaft ab. Unterschiede im deutschen und amerikanischen Verbraucherschutz sind der Hauptgrund dafür. Mehr lesen

Ordoliberalismus, wie Südeuropa ihn sieht: Autoritär und demokratiefeindlich

Ordoliberalismus, wie Südeuropa ihn sieht: Autoritär und demokratiefeindlich

Dieser Beitrag wurde mit dem ersten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Der Ordoliberalismus hat es in Südeuropa nicht leicht: Er gilt dort als autoritär und demokratiefeindlich. Wer etwas gegen diese Wahrnehmung tun will, muss aber erst die Kritik verstehen. Mehr lesen