Was Ökonomen von Marx lernen können – und was nicht

Was Ökonomen von Marx lernen können – und was nicht

Letztes Jahr jährte sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Aber warum sollten Ökonomen sich mit jemandem befassen, der seit über 135 Jahren tot ist und dessen Kernstück seiner ökonomischen Theorie von den meisten als widerlegt angesehen wird? Warum es trotzdem lohnt, sich mit Marx zu beschäftigen.

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Europäische Arbeitslosenrückversicherung: Eine Frage der Vernunft

Europäische Arbeitslosenrückversicherung: Eine Frage der Vernunft

Der Titel des Koalitionsvertrages „Ein neuer Aufbruch für Europa […]“ der aktuellen Regierungsparteien verspricht Großes. Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) preschte voran und brachte den Vorschlag einer Europäischen Arbeitslosenrückversicherung ins Spiel. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten. Es war die Rede von Deutschland als Zahlmeister Europas, von der Vergemeinschaftung von Risiken und dem Schreckgespenst einer Transferunion. Diese Kritik ist wenig überzeugend.

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Migration macht reich

Migration macht reich

Donald Trump lässt eine Mauer bauen. Die europäische Grenz- und Küstenwache Frontex verstärkt die Festung Europa. Großbritannien verschreckt mit seinen Brexitplänen viele EU-Ausländer. Doch die Angst vor Migration ist irrational, denn Einwanderung hat das Potential, uns alle reicher zu machen.

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Zwei Schwache machen keinen Starken: Warum die Absage der Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank richtig war

Zwei Schwache machen keinen Starken: Warum die Absage der Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank richtig war

Einige Monate lang schien es, als ob sich die beiden wichtigsten deutschen Privatbanken zu einer „Deutschen Commerz“ zusammenschließen könnten. Finanzminister Scholz träumte von einem neuen nationalen Champion, der der internationalen Konkurrenz Paroli bieten könne. Nun ist die Fusion abgesagt. Zeit, sich den wirklich wichtigen Problemen, die auf der Agenda stehen, zu widmen.

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„Bullshit Jobs“ – oder: was ist eigentlich der Selbstzweck von Arbeit?

„Bullshit Jobs“ – oder: was ist eigentlich der Selbstzweck von Arbeit?

„Die meisten Menschen würden sich beleidigt fühlen, wenn ihnen eine Beschäftigung vorgeschlagen würde, Steine über eine Mauer zu werfen und sie dann wieder zurückzuwerfen, bloß um ihren Lohn damit zu verdienen. Aber viele werden in keiner würdigeren Weise beschäftigt.“ Mit diesem Zitat des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau lässt sich die Sinnhaftigkeit heutiger „Bullshit Jobs“ recht gut beschreiben. Aber wann ist ein Job objektiv und subjektiv sinnvoll? Und welchen Selbstzweck hat Arbeit, wenn nicht Geld zu verdienen?

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Baukindergeld: Klientelpolitik löst keine Probleme

Baukindergeld: Klientelpolitik löst keine Probleme

Die Bundesregierung hat in der aktuellen Legislaturperiode eine Wohnraumoffensive gestartet. Mit dem Baukindergeld will sie Familien beim Einzug ins Eigenheim unterstützen. Doch diese Subvention hilft nicht nur wenig, sie verstärkt sogar die bestehenden Probleme am Wohnungsmarkt.

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Food for thought: Subventionitis und ihre Nebenwirkungen

Food for thought: Subventionitis und ihre Nebenwirkungen

Von der EU subventionierte Agrarbetriebe der Obst- und Gemüseindustrie in Spanien und Italien produzieren unter katastrophalen und sklavenähnlichen Arbeits- und Lebensbedingungen. Wieso erhalten solche Landwirte weiterhin Unterstützung? Was bewirken Subventionen ferner?

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Kehrt der Sozialismus nach Berlin zurück? Die neuen Ideen der SPD

Kehrt der Sozialismus nach Berlin zurück? Die neuen Ideen der SPD

Wie begegnet man der Verdrängung von Mietern auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt? Diese Frage beschäftigt die Berliner in den letzten Monaten immer stärker. Die meisten Vorschläge, die öffentlich geäußert werden, helfen jedoch nicht weiter.

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Regarde les riches!

Regarde les riches!

In seinem neuen Blogbeitrag auf Wirtschaftliche Freiheit spricht der verantwortliche Dozent des „Think Ordo!“- Blogs und Inhaber der Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur für Ordnungs- und Wettbewerbspolitik Prof. Dr. Tim Krieger mit Dr. Malte Dold über Notre-Dame, die Millionenspenden und das Dilemma des liberalen Wirtschaftsmodells westlicher Demokratien.

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Fleischkonsum in Deutschland: Was eine Steuer schaffen könnte

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Es ist das Merkmal der heutigen Generation: Trotz Wissen fehlt der Mut zu handeln. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF ist die Tierzucht für ein Fünftel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dennoch werden klimaschädliche Fleischprodukte in Deutschland weiterhin steuerlich subventioniert angeboten. Es ist Zeit für eine Kehrtwende.

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