Zuwanderung – Eine Tür, die wir offen halten müssen!

„Sozialtourismus“, „Armutsmigration“ und „Masseneinwanderung“. Dies sind Wörter, die die Ängste vieler Menschen ausdrücken, wenn der Begriff „Zuwanderung“ fällt. In weiten Teilen Europas verschaffen sich populistische Stimmen Gehör, indem sie die Zuwanderung als Geißel Europas verdammen. Die Zustimmung zu einer Schweizer Initiative zur Verhinderung von Masseneinwanderung ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Deutschland entflammt mehr und mehr eine hitzige Debatte über die derzeit hohen Zuwanderungszahlen. Erst vor kurzem ist Deutschland von der OECD als zweitbeliebtestes Einwanderungsland ausgerufen worden. Bereits 2010 hat Thilo Sarrazin mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ eine heftige Diskussion ausgelöst. Gegenwärtig ist es Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, der eine Armutsmigrationswelle in die deutschen Sozialsysteme prophezeit. Dass Zuwanderung für Deutschland auch positive Effekte haben kann, kommt dagegen in der öffentlichen Meinung kaum an. Doch Tatsache ist: Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der kulturellen Vielfalt der Zuwanderer. Mehr lesen

Sag TTIP, wie hältst Du´s mit dem Chlorhühnchen?

497.658.000.000 Euro. Das ist der Wert der Güter und Dienstleistungen, die im Jahr 2012 über den Atlantik gehandelt wurden. Umgerechnet entspricht dies etwa 30 Prozent des globalen Handelsvolumens. Gewaltige Zahlen. Das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, kurz TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), rückt in den Mittelpunkt der politischen Diskussion in Deutschland. Ein Thema, das polarisiert. Das Chlorhühnchen steht bereits als Sammelbegriff für eine verbraucherfeindliche Politik geldgieriger Lobbyisten und hat gute Chancen als Unwort des Jahre 2014 gewählt zu werden. Immer mehr Bürger misstrauen EU-Politikern wie dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, oder Handelskommissar Karl de Gucht, die Verfechter des Abkommens sind. Doch stehen Deutschland und die EU wirklich kurz davor, sich den diktatorischen Vorgaben US-amerikanischer Großkonzerne zu unterwerfen, wie von Gegnern des Abkommens kolportiert wird? Mehr lesen