E-Autos: Gute Subventionen, schlechte Subventionen und warum viele Deutsche sich noch sträuben

E-Autos: Gute Subventionen, schlechte Subventionen und warum viele Deutsche sich noch sträuben

Im Juni 2016 hat die EU-Kommission die deutsche Kaufprämie für Elektro- und Hybridfahrzeuge genehmigt, sodass 1,2 Milliarden Euro an Subventionen gezahlt werden können. Warum es gut ist, dass wir nun alle Stromzahler werden und der Umweltbonus ein Schritt in die richtige Richtung ist. Mehr lesen

Taxivermittler Uber: Ausgebremst im #Neuland

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Eine engstirnige Wirtschaftspolitik verhindert mehr Wettbewerb auf dem Taximarkt. Innovation versus Bürokratie. Eine Zusammenfassung, warum der Umgang mit Uber kontraproduktiv ist.
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Zuwanderung – Eine Tür, die wir offen halten müssen!

„Sozialtourismus“, „Armutsmigration“ und „Masseneinwanderung“. Dies sind Wörter, die die Ängste vieler Menschen ausdrücken, wenn der Begriff „Zuwanderung“ fällt. In weiten Teilen Europas verschaffen sich populistische Stimmen Gehör, indem sie die Zuwanderung als Geißel Europas verdammen. Die Zustimmung zu einer Schweizer Initiative zur Verhinderung von Masseneinwanderung ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Deutschland entflammt mehr und mehr eine hitzige Debatte über die derzeit hohen Zuwanderungszahlen. Erst vor kurzem ist Deutschland von der OECD als zweitbeliebtestes Einwanderungsland ausgerufen worden. Bereits 2010 hat Thilo Sarrazin mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ eine heftige Diskussion ausgelöst. Gegenwärtig ist es Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, der eine Armutsmigrationswelle in die deutschen Sozialsysteme prophezeit. Dass Zuwanderung für Deutschland auch positive Effekte haben kann, kommt dagegen in der öffentlichen Meinung kaum an. Doch Tatsache ist: Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der kulturellen Vielfalt der Zuwanderer. Mehr lesen

Rente mit 63 – Aus dem Generationenvertrag wird ein Generationenverrat!

Horst Meier aus Sindelfingen ist glücklich. Der Gewerkschaftler ist Facharbeiter bei Daimler und Mitglied der IG Metall. Er zahlt seit 42 Jahren seine Rentenbeiträge und kann nun dank dem neuen Rentenpaket, das am 23. Mai dieses Jahres mit großer Mehrheit von der Großen Koalition verabschiedet wurde, in drei Jahren abschlagsfrei in den Ruhestand gehen. Seine jahrelange Arbeit wird nun von der Politik anerkannt und belohnt. Und so wie in diesem Beispiel geht es vielen, die früh angefangen haben zu arbeiten und jahrzehntelang Beiträge zahlten. Doch was bedeutet Horst Meiers persönliches Glück für unsere Gesellschaft und vor allem für die jüngere Generation? Entgegen aller Sachverständigengutachten und sogar entgegen mancher Stimmen aus den eigenen Reihen beschloss die Bundesregierung das teure Rentenpaket und verprellte so unter anderem das jahrzehntelange SPD-Mitglied Franz Ruland, der 14 Jahre lang die Deutsche Rentenversicherung leitete und der sich nach eigener Aussage nicht mit einer Politik identifizieren kann, die, „die Erfolge der auf nachhaltige Finanzierung bedachten Rentenpolitik der letzten 20 Jahre zunichte macht“. Mehr lesen

Haushaltskonsolidierung in Europa: Notwendigkeit oder Dummheit?

Dieser Beitrag wurde mit dem 2. Preis des 1. Think Ordo!-Essay-Wettbewerbs zum Thema „Haushaltskonsolidierung in Europa“ ausgezeichnet.

Nehmt das Sparprogramm und haut hier ab!“, mit diesen harschen Worten betitelte ein Online-Artikel der Süddeutschen Zeitung den Besuch der Bundeskanzlerin in Athen. Tausende aufgebrachter Griechen gingen in den Tagen vor dem Staatsbesuch auf die Straßen, um ihren Unmut über das ausländische Spardiktat kundzutun. Anderthalb Jahre sind nun vergangen und der harte Sparkurs, der den Krisenländern in der europäischen Peripherie auferlegt wurde, wird bis heute eifrig weiterverfolgt. Doch was hat sich seit den Demonstrationen getan? Hat sich die Lage dank der Sparanstrengungen zum Besseren gewendet? Oder sind die Zweifel an der Sparpolitik – damals wie heute – womöglich berechtigt? Mehr lesen

Solarsubventionen vermiesen die Energiewende!

Mit Hilfe hoher Subventionszahlungen ist in den vergangenen Jahren der Ausbau der erneuerbaren Energien durch das deutsche Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) sukzessive vorangetrieben worden. Zu Beginn der Energiewende wurden dieser Ausbau und die damit verbundenen Belastungen durch steigende Subventionszahlungen von der Bevölkerung noch sehr positiv aufgenommen, doch inzwischen mehren sich die Zweifel an dieser Strategie. So verwundert es kaum, dass die Energiewende und die Reform des EEG zu den großen Themen der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD gehörten (und davor auch schon in den schwarz-grünen Sondierungsgesprächen ein zentraler Streitpunkt waren). Ein Weiter-so kann und wird es dabei kaum geben, denn der stark gestiegene Absatz von Solaranlagen führt – wie im Folgenden zu zeigen sein wird – dank garantierter Einspeisevergütungen direkt in eine energiepolitische Sackgasse! Mehr lesen

Deutschland exportiert sich – und die Masse jubelt

In der Eurokrise ist Deutschland längst als ein Hauptschuldiger ausgemacht! Deutschland exportiere zu viel und sei geradezu versessen auf seine hohen Exportüberschüsse, so Deutschlands Kritiker in den Krisenländern der EU. Deutschland möge, so die Forderung, seine Überschüsse reduzieren, damit die Ungleichgewichte in der EU reduziert werden können. In der deutschen Diskussion werden die Exportüberschüsse dagegen überwiegend als positiv für Deutschland selbst bewertet, weil sie als ein Ausdruck der großen Wettbewerbsfähigkeit des Landes und als Garant für Arbeitsplätze angesehen werden. Doch stimmt dies eigentlich? Mehr lesen

Zwischen Wettbewerb und Konsens: Eine ordnungspolitische Perspektive auf Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit

Die deutsche Volkswirtschaft steuert mitten in den Zeiten einer europäischen Krise der Vollbeschäftigung entgegen. Dank seiner hohen Exportquote ist das Land besser durch die letzten Jahre gekommen als die meisten anderen Euro-Staaten. Die enorme Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Vergleich zu seinen europäischen Partnern spiegelt sich in einer hohen Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen zu niedrigen Zinsen wider, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich gefördert wird. So schafft es Deutschland, im internationalen Wettbewerb (dauerhaft) Einkommen und ein hohes Beschäftigungsniveau zu generieren, ohne dass dabei die soziale Balance innerhalb der Gesellschaft aus den Fugen gerät. Diese positive Entwicklung ist Mehr lesen