Nicht noch ein TTIP-Beitrag

Nicht noch ein TTIP-Beitrag

Wieder und wieder scheitern die Verhandlungsrunden über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Wieso tun sich die USA und EU so schwer mit einem Abkommen, das so viele Vorteile hat – angeblich zumindest. Doch wessen Vorteile und zu welchem Preis? Eine Analyse – garantiert ohne Chlorhühnchen. Mehr lesen

Falsche Annahmen über Ökonomen: Effizienz ist wichtig, aber nicht alles

Falsche Annahmen über Ökonomen: Effizienz ist wichtig, aber nicht alles

Ökonomen gelten dem Rest der Bevölkerung als Verfechter des gesellschaftlichen Zwangs, dass alles und jeder effizient sein muss. Dabei wissen die meisten Menschen gar nicht, was sich hinter dem Effizienzbegriff der Ökonomen verbirgt und warum und unter welchen Annahmen er als erstrebenswert gilt. Mehr lesen

Soziale Ungleichheit: Von wahrgenommenen Pyramiden und tatsächlichen Mittelstandsbäuchen

Soziale Ungleichheit: Von wahrgenommenen Pyramiden und tatsächlichen Mittelstandsbäuchen

In der öffentlichen Diskussion wird oft über eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich geklagt. Doch wie gerechtfertigt ist diese Klage? In vielen Ländern herrscht eine völlig verzerrte Vorstellung von der tatsächlichen Ungleichheit, die zu falschen Politikmaßnahmen führt. Mehr lesen

Frau Kippings „Old Deal gegen den Terror“

Frau Kippings „Old Deal gegen den Terror“

Die Linken-Chefin Katja Kipping fordert einen „New Deal gegen den Terror“. Doch ihre Lösungsvorschläge – eine Sozialpolitik nach dem Gießkannen-Prinzip und der Verzicht auf Militäraktionen – sind altbacken und basieren zudem auf falschen Annahmen.

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Ende der Netzneutralität: Vorfahrt für die Reichen

Ende der Netzneutralität: Vorfahrt für die Reichen

Rosenfelder_Netzneutralität

Freiheit, ungebremste Innovation und Gleichheit aller User sind derzeit Maßstab im Internet. Damit das so bleibt, muss die Netzneutralität weiterhin gewährleistet werden.

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Die Plutonomie: Der Totengräber der demokratischen Gesellschaft

Im Jahr 1994 war die Welt noch in Ordnung: Forrest Gump lief über die Kinoleinwände und ließ die Kinozuschauer ungebrochen optimistisch in die Zukunft blicken. Der gleichnamige Film stand als eine Art Abbild des American Way of Life in der damaligen Kinolandschaft und verbreitete seine These, dass die demokratische pluralistische Gesellschaft Chancengleichheit in Bezug auf Bildung, sozialen und materiellen Aufstieg biete und dass auf freien Märkten die Selbstverwirklichung und das Streben nach Glück eines jeden Individuums verwirklicht werden könne. Dass dieses Bild eher als utopisch denn realistisch beschrieben werden muss, ist im Prinzip seit Karl Marx bekannt, erlebt jedoch zur Zeit durch das Buch „Das Kapital des 21. Jahrhunderts“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty eine mediale Renaissance. Verstärkt rückt hierdurch der öffentliche Fokus auf die Pro­blematiken von Geld und Macht mit den daraus resultierenden Ungleichheiten und Gefahren für die gesamte Ge­sellschaft. Der Hype um Pikettys Buch verwundert dahingehend, dass bereits zehn Jahre nach Forrest Gump und zehn Jahre vor dem „Kapital des 21. Jahrhunderts“ in den USA eine Tendenz zu einer neuen und unheimlichen Abart des Kapitalismus aufgedeckt wurde, die Piketty allenfalls andeutet, der Plutonomie. Mehr lesen

Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien – Spiele statt Brot?

Brennende Autos, Straßenschlachten und Massenproteste – ausgerechnet in Brasilien, wo Fußball wie in kaum einem anderen Land zum nationalen Bewusstsein gehört, zogen vor mittlerweile gut einem Jahr im Vorfeld des Confederations Cup hunderttausende Menschen auf die Straßen, um gegen die Milliardenausgaben für die Weltmeisterschaft zu demonstrieren. Selbst FIFA-Präsident Joseph S. Blatter musste sich damals fragen: Habe man bei der WM-Vergabe vielleicht falsch gewählt? Dabei hatten doch bereits die Olympischen Sommerspiele 2008 in China, die Fußball-WM 2010 in Südafrika oder die Olympischen Winterspiele 2014 in Russland gezeigt: es ist längst keine Seltenheit mehr, dass sich Entwicklungs- und Schwellenländern als Gastgeber für internationale Sportgroßveranstaltungen präsentieren. Und bisher wurde dies vom Großteil der dortigen Bevölkerung immer begeistert gefeiert. Letztendlich blieb auch in Brasilien die Angst davor, dass die WM von gewaltsamen Demonstrationen überschattet werden könnte, unbegründet. Vielmehr ist die Wut der Bevölkerung Fußballeuphorie und Feierlaune gewichen. War die aufstrebende Industrienation Brasilien nun also doch der richtige Austragungsort? Nein. Denn angesichts erheblicher infrastruktureller Rückstände gleicht die Durchführung eines Sportevents wie eine Fußball-WM für ein Schwellenland volkswirtschaftlichem Irrsinn. Mehr lesen