Zuwanderung – Eine Tür, die wir offen halten müssen!

„Sozialtourismus“, „Armutsmigration“ und „Masseneinwanderung“. Dies sind Wörter, die die Ängste vieler Menschen ausdrücken, wenn der Begriff „Zuwanderung“ fällt. In weiten Teilen Europas verschaffen sich populistische Stimmen Gehör, indem sie die Zuwanderung als Geißel Europas verdammen. Die Zustimmung zu einer Schweizer Initiative zur Verhinderung von Masseneinwanderung ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Deutschland entflammt mehr und mehr eine hitzige Debatte über die derzeit hohen Zuwanderungszahlen. Erst vor kurzem ist Deutschland von der OECD als zweitbeliebtestes Einwanderungsland ausgerufen worden. Bereits 2010 hat Thilo Sarrazin mit seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ eine heftige Diskussion ausgelöst. Gegenwärtig ist es Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, der eine Armutsmigrationswelle in die deutschen Sozialsysteme prophezeit. Dass Zuwanderung für Deutschland auch positive Effekte haben kann, kommt dagegen in der öffentlichen Meinung kaum an. Doch Tatsache ist: Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der kulturellen Vielfalt der Zuwanderer. Mehr lesen

Die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit – mehr Risiko als Chance

„Armutszuwanderung“, „Sozialtourismus“ oder „deutsche Freizügigkeit“ – dies sind nur einige der Schlagwörter, die seit Beginn dieses Jahres fast täglich die Schlagzeilen beherrschen. Schnell weiß der Leser, worum es geht: Um Rumänen und Bulgaren, die seit dem 1. Januar 2014 die volle Freizügigkeit genießen, sich in jedem Mitgliedsland der Europäischen Union niederzulassen und eine Arbeitsstelle zu suchen – oder letzteres eben auch nicht zu tun. Da Deutschland als das wichtigste Zielland dieser Ost-West-Wanderungsbewegungen gilt, handelt es sich hierzulande um ein entsprechend heikles und kontrovers diskutiertes Thema, das auch in diesem Blog schon behandelt wurde. Mehr lesen

Muss Deutschland sich vor bulgarischen und rumänischen Zuwanderern fürchten?

Am 1. Januar fielen die letzten Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für rumänische und bulgarische Migranten in der EU. Sieben Jahre nach dem EU-Beitritt der beiden Staaten können sich die Bürger Rumäniens und Bulgariens in der ganzen EU legal und ohne formale Hindernisse auf die Jobsuche machen.

Obwohl lange vorhersehbar, hob kurz vor dem Startdatum eine heftige politische Debatte über die Zuwanderung von Bulgaren und Rumänen an, die vor allem Mehr lesen