Neues Monopol im Luftverkehr? Die Air Berlin-Rettung als ordnungspolitischer Sündenfall

Neues Monopol im Luftverkehr? Die Air Berlin-Rettung als ordnungspolitischer Sündenfall

Nun ist es offiziell: Die EU-Kartellwächter haben dem millionenschweren Rettungskredit  für Air Berlin zugestimmt. Doch die staatliche Finanzspritze der Bundesregierung ist aus ordnungspolitischer Sicht in vielerlei Hinsicht fragwürdig.

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Maut für Fernbusse: Die legalen Trittbrettfahrer

Maut für Fernbusse: Die legalen Trittbrettfahrer

Immer lauter werden die Stimmen, dass auch für Fernbusse als mautpflichtig eingestuft werden. Der „Welpenschutz“ für die junge innerdeutsche Fernbusbranche muss aufgehoben werden. Kommt die PKW-Maut, wird sie auch für Busse unausweichlich – die Zeiten der steuerfinanzierten Infrastruktur sind vorbei. Mehr lesen

Friss oder stirb: Wie Nutzer unter der Macht Googles leiden

Friss oder stirb: Wie Nutzer unter der Macht Googles leiden

Google ist in Deutschland mit einem Marktanteil von über 90 Prozent die meistgenutzte Suchmaschine. Unter dieser Monopolstellung leiden die Nutzerinnen und Nutzer, da Google zu viel Macht über die Auswahl der abgefragten Informationen hat. Durch eine staatliche Regulierung kann sich daran etwas ändern. 

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Google – Diktator der Informationen

„Wir haben Angst vor Google. Ich muss es einmal so klar und ehrlich sagen, denn das traut sich kaum einer meiner Kollegen.“ Dieser Satz stammt nicht etwa von einem überbesorgtem Datenschützer. Nein, er ist nachzulesen in einem offenen Brief in der FAZ vom 16. April dieses Jahres, geschrieben von Matthias Döpfner, dem Vorstandsvorsitzenden des Axel Springer Verlags und damit dem de facto mächtigsten Mann in der deutschen Presselandschaft. Angst? Ja, sogar die BILD-Zeitung fürchtet sich! Und damit ist sie nicht alleine. Rund 400 Internetakteure haben sich der Klage mehrerer europäischer Presseverlage angeschlossen, in der Google beschuldigt wird, seine Monopolstellung auf illegale Weise auszunutzen und seine Position zu missbrauchen, um andere Wettbewerber zu schwächen. Durch diesen Zusammenschluss wollen Googles Gegner auf die Europäische Wettbewerbskommission Druck ausüben, sich des zweifelhaften Verhaltens Googles anzunehmen. Auch die Wettbewerbsbehörden in Indien, Südkorea und Argentinien untersuchen Googles Machenschaften aufgrund ähnlicher Vorwürfe. Diese Klagen, die mittlerweile also weltweit erhoben werden, zeigen, dass die Politik viel zu lange dem Treiben des mächtigsten Technik-Konzerns der Welt zugeschaut hat, der nun aufgrund seiner zunehmenden Beherrschung des Marktes auf dem besten Weg zu einem globalen Informationsmonopol ist.  Mehr lesen