Entgrenzte Märkte? Einige (frühe) ordoliberale Gedanken

Entgrenzte Märkte? Einige (frühe) ordoliberale Gedanken

Viele Ökonomen begrüßen, dass die Logik des Marktes in immer mehr Bereiche des menschlichen Lebens vordringt, weil mehr Markt und Wettbewerb zu effizienteren Lösungen führten. Gerade die Ordoliberalen werden dabei als besonders marktradikal angesehen. Ein Blick auf die frühen Ordoliberalen Alexander Rüstow und Wilhelm Röpke beweist das Gegenteil dieser weit verbreiteten Auffassung.

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Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Dieser Beitrag wurde mit dem dritten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Spätestens seit dem Jahr 2008, als die Finanzkrise begann, ist der Glaube an die Europäische Finanz- und Ordnungspolitik zerrüttet. Auf dem sinkenden Schiff Europa sind jeglicher Idealismus und die stolz hochgehaltenen Prinzipien verflogen. In dieser existenziellen Krise stehen die Kapitäne der EU vor dem nahezu unlösbaren Dilemma, zu entscheiden, wer auf die Rettungsboote darf und wer zurückbleiben muss. Nicht jeder kann gerettet, nicht jedes Prinzip eingehalten werden, aber vielleicht lässt sich so wenigstens noch der Kern der EU retten. Mehr lesen

Wenn Ökonomie und Politik konkurrieren: warum weniger manchmal mehr ist

Wenn Ökonomie und Politik konkurrieren: warum weniger manchmal mehr ist

Ob Griechenlandrettung oder Pkw-Maut, immer wieder scheint die Politik ökonomisch unsinnige Entscheidungen zu treffen. Dies geschieht manchmal aus gutem Grund und ist in letzter Konsequenz oft ein Gewinn für alle Beteiligten. Vorausgesetzt man verfügt über passende ordnungspolitische Leitlinien und eine konsensorientierte politische Kultur. Mehr lesen