Ludwig Erhard, Mario Draghi und die Psychologie in der Wirtschafts- und Geldpolitk

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„Whatever it takes“. Mit diesem Satz kündigte Mario Draghi im Jahr 2012 an, die Europäische Zentralbank (EZB) würde alles tun, um ein Zusammenbrechen des Euro zu verhindern. Im Anschluss fielen die Zinsen auf Staatsanleihen in den europäischen Krisenländern, ohne dass die EZB tatsächlich handeln musste. Dass Psychologie wirksam Geld- und Wirtschaftspolitik macht, erkannte ein Anderer schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg: Ludwig Erhard.

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Helikoptergeld: Nach uns die Sintflut?

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Angesicht der immer noch schwächelnden Wirtschaft der Eurozone werden die Lösungsvorschläge immer kreativer. Vor einigen Tagen schlug der Wirtschaftsblogger Michael Stöcker ein „zentralbankfinanziertes Bürgergeld“ vor. Der Vorschlag ist zwar gut gemeint, übersieht jedoch einige Probleme der Eurozone. Mehr lesen

Geldschlucker öffentlicher Bau – Woran liegt‘s?

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Es ist nicht nur der Berliner Flughafen oder die Hamburger Elbphilharmonie, sondern auch die Brücke um die Ecke – öffentliche Bauprojekte werden oft viel teurer als geplant. Manche Entwicklungen kann man nicht vorhersehen, doch es gibt systematische Probleme schon bevor angefangen wird zu bauen: Tricks der Bauunternehmer, ungenaue Pläne und schlechte Kooperation sind Ursachen, die sich ändern müssen. Mehr lesen