Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Warum eine Erhöhung des Mindestlohns nicht vor Armut schützt

Gut gemeint ist nicht gut gemacht: Warum eine Erhöhung des Mindestlohns nicht vor Armut schützt

Politiker verschiedener Parteien fordern, den Mindestlohn auf 12 Euro zu erhöhen, um Geringverdiener vor Armut zu schützen. Dadurch soll der Lohn am Ende ihres Arbeitslebens für eine Rente über dem Niveau der Grundsicherung reichen. Doch genau dieses Vorhaben kann für Armut bei den Betroffenen sorgen.

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Moderne Grundsicherung in Deutschland – Ein bedingungsloses Einkommen?

Das Ziel der Armutsbekämpfung schreiben sich alle politischen Lager in Deutschland auf die Fahnen. Eine Idee dazu ist, ein Einkommen einzuführen, welches jedem Menschen ungeachtet aller Umstände gezahlt wird. Doch in jedem der Lager wird diese Idee anders akzentuiert und soll andere Dinge bezwecken; dementsprechend heißt sie im linken politischen Spektrum “bedingungsloses Grundeinkommen”, während unter Liberalen ein ganz ähnliches Konzept, die „negative Einkommenssteuer“, kursiert. Und obwohl hinter beiden Konzepten der gleiche ökonomische Mechanismus steht, nämlich ein so genannter Pauschaltransfer, können sich beide Lager auf das Herzlichste darüber zerstreiten. Der folgende Beitrag plädiert dafür, Mehr lesen