Super Mario vs. Bitcoin: Knock-out für die EZB?

Super Mario vs. Bitcoin: Knock-out für die EZB?

Mario Draghi hat mit seiner EZB den Euro gerettet, doch die südlichen Länder der Eurozone bleiben wirtschaftlich gelähmt. Hat die klassische Geldpolitik ausgedient? Längst gibt es eine Alternative in Form der Internetwährung Bitcoin. Als Bitcoin-Zone wäre Europa besser durch die Finanzkrise gekommen. Mehr lesen

Nicht nur riskant, sondern auch gefährlich: Die Politik des Herrn Draghi

Nicht nur riskant, sondern auch gefährlich: Die Politik des Herrn Draghi

Wie anders könnte man die derzeitige europäische Geldpolitik nennen als einen Ritt auf der Rasierklinge? Mario Draghi riskiert mit seiner Geldpolitik nicht nur den Reformwillen der Krisenstaaten und stärkt nationalistische Kräfte, sondern verspielt auch die politische Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank.

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Die Eurokrise ist vorbei!

Wirtschaftspolitische Debatten in Deutschland sind zuweilen bemerkenswert. Bemerkenswert in zweierlei Sinne. Zum einen, da sie sich geldpolitisch in einer schon fast dogmenartig (leider oft auch mit dem Etikett „ordnungspolitisch“ versehenen) „deutschen“ Tradition bewegen, ganz gleich was auf den internationalen Finanzmärkten gerade so geschieht. Zum anderen, weil im Normalfall ihre Einschätzung der Lage nicht zwingend mit der Sicht der restlichen Welt übereinstimmt. Nun muss beides nicht bedeuten, falsch zu liegen. Aber es bedeutet eben auch nicht unbedingt, Recht zu haben. Aber der Reihe nach…  Mehr lesen

Why we need a temporary non-structural stimulus program to alleviate the severity of the ‘Eurocrisis’

Dieser Beitrag wurde mit dem 1. Preis des 1. Think Ordo!-Essay-Wettbewerbs zum Thema „Haushaltskonsolidierung in Europa“ ausgezeichnet.

Europe’s economic crisis lingers for the fifth year. Scores of young unemployed in southern Europe await hopelessly an economic recovery while their governments reduce spending, thereby further deepening the crisis. Although austerity measures have reduced bond yields and show first signs of success, the prolonged recession kicked an entire generation of young people out of employment and risks creating a ‘lost generation’. The popularity of xenophobic and populist fringe parties shows that the damage caused to the European integration process could be permanent. It is essential that we be aware of the hazards of inaction and bring forward a powerful response to the economic crisis. Mehr lesen

Hayek liebt Bitcoins!

Bitcoins sind eine neuartige digitale Währung, die seit 2009 im Internet verfügbar ist und seitdem für hitzige Debatten sorgt. Vor allem die rasante Achterbahnfahrt des Kurses der Währung hat viel Aufmerksamkeit in den Medien und der Blogosphäre auf sich gezogen. Doch auch aus wissenschaftlicher Sicht lassen sich spannende Fragen stellen: Wie rechtfertigt das neue virtuelle Geld eigentlich seine Daseinsberechtigung, wenn es doch bereits genügend andere „herkömmliche“ Zahlungsmittel gibt? Haben Bitcoins die gleichen Eigenschaften wie „normale“ Währungen? Und was hat der große Ordnungsökonom Friedrich August von Hayek mit Bitcoins zu tun? Ein Vergleich von Bitcoins und dem Euro liefert zu diesen Fragen faszinierende Mehr lesen

Die Zombifizierung Europas – ein Appell gegen die Niedrigzinspolitik der EZB

Erst vor wenigen Wochen warnte Yves Mersch, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, vor einer „zombiehaften“ Entwicklung in Europa. Als „Zombies“ werden zahlungsunfähige Banken bezeichnet, die allein durch die Niedrigzinspolitik der Zentralbank noch am Leben gehalten werden. Gleichzeitig jedoch hält die EZB – um die Zinsen für die Krisenländer zu drücken – weiterhin an einer lockeren Geldpolitik mit einem Leitzins auf einem Rekordtief von 0,5% fest. Damit bereitet sie den Nährboden für die von ihr selbst befürchtete Zombifizierung. Ein rasches Umdenken der Notenbanker ist daher dringend notwendig, um ein weiteres Anschwellen der Zombie-Blase zu verhindern. Die EZB muss den Leitzins wieder anheben und damit die Überflutung der Märkte mit billigem Geld stoppen. Nur auf diese Weise kann die Zombifizierung Europas aufgehalten und ein Crash riesigen Ausmaßes vermieden werden!

Das beste Beispiel für die großen Gefahren Mehr lesen

Entnationalisierung jetzt!

Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank ist in Gefahr! In jüngster Zeit sind nationale Interessen in den Entscheidungen dieser eigentlich supranationalen Institution immer bedeutender geworden. Dabei sollte die EZB doch ursprünglich gerade nicht die Interessenvertretung einzelner Staaten oder ein weiteres Politikinstrument nationaler Regierungen sein, sondern sich einzig und allein dem Ziel der Geldwertstabilität verpflichtet fühlen – völlig unabhängig von nationalen Interessen und von nationalen Regierungen! Eine Staatsfinanzierung durch die Notenpresse oder eine Konjunkturpolitik auf Kosten der Geldwertstabilität sollte es nicht geben.

Die Gründer der EZB wollten dieses Ziel mit allen seinen Mehr lesen