Vom Ende der Welthandelsordnung, wie wir sie kennen

Vom Ende der Welthandelsordnung, wie wir sie kennen

Tim Krieger, Leiter der Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur und des Think Ordo!-Blogs, erklärt in seinem neuen Blogbeitrag auf Wirtschaftliche Freiheit wieso die Reaktion der Europäischen Union auf die Handelspolitik von Donald Trump falsch war und wie dies die Welthandelsordnung gefährden kann.

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Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Dieser Beitrag wurde mit dem dritten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Spätestens seit dem Jahr 2008, als die Finanzkrise begann, ist der Glaube an die Europäische Finanz- und Ordnungspolitik zerrüttet. Auf dem sinkenden Schiff Europa sind jeglicher Idealismus und die stolz hochgehaltenen Prinzipien verflogen. In dieser existenziellen Krise stehen die Kapitäne der EU vor dem nahezu unlösbaren Dilemma, zu entscheiden, wer auf die Rettungsboote darf und wer zurückbleiben muss. Nicht jeder kann gerettet, nicht jedes Prinzip eingehalten werden, aber vielleicht lässt sich so wenigstens noch der Kern der EU retten. Mehr lesen

Sag TTIP, wie hältst Du´s mit dem Chlorhühnchen?

497.658.000.000 Euro. Das ist der Wert der Güter und Dienstleistungen, die im Jahr 2012 über den Atlantik gehandelt wurden. Umgerechnet entspricht dies etwa 30 Prozent des globalen Handelsvolumens. Gewaltige Zahlen. Das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, kurz TTIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft), rückt in den Mittelpunkt der politischen Diskussion in Deutschland. Ein Thema, das polarisiert. Das Chlorhühnchen steht bereits als Sammelbegriff für eine verbraucherfeindliche Politik geldgieriger Lobbyisten und hat gute Chancen als Unwort des Jahre 2014 gewählt zu werden. Immer mehr Bürger misstrauen EU-Politikern wie dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, oder Handelskommissar Karl de Gucht, die Verfechter des Abkommens sind. Doch stehen Deutschland und die EU wirklich kurz davor, sich den diktatorischen Vorgaben US-amerikanischer Großkonzerne zu unterwerfen, wie von Gegnern des Abkommens kolportiert wird? Mehr lesen

TTIP – Alles, außer Freihandel!

Mit TTIP, kurz für „transatlantic trade and investment partnership“, wird derzeit ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA verhandelt, das, sollte es in Kraft treten, die größte Freihandelszone aller Zeiten schaffen würde. Gemeinsam vereinigen die USA und die EU etwa 50% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und einen großen Teil des Welthandels auf sich. Obwohl es Zweifel daran gibt, dass es durch das Abkommen zu substanziellen positiven Auswirkungen auf Handel und Wirtschaft kommt, wird es dennoch von der Politik in höchsten Tönen gepriesen. Es ist die Rede von einem neuen Wachstumsschub und einem Jobwunder, mit deren Hilfe Europa aus der aktuellen Krise herausgebracht werden könne. Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erwartet, dass jedem Europäer durch TTIP zukünftig 545 Euro zusätzliches Einkommen  zur Verfügung stehen werden. Sein Rivale Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments und ebenfalls Kandidat für die EU-Kommissionspräsidentschaft, sicherte seinen Wählern sogar rund 600 Euro mehr pro Jahr zu. Mit anderen Worten: Da wurde und wird einem bares Geld versprochen! Doch wie realistisch sind solche Versprechungen? Mehr lesen

Von Doha über Bali nach Doha: Die Wiedergeburt der WTO

Weltweit war die Überraschung groß. Denn der tot geglaubten WTO gelang es im vergangenen Dezember auf Bali, ein Zwischenabkommen für die seit über einem Jahrzehnt festgefahrene Doha-Runde zu erreichen. Das Abkommen von Bali kommt genau zur richtigen Zeit, um der immer noch schwächelnden Weltwirtschaft auf die Beine zu helfen. Zudem ist dieses Abkommen der erste Handelsvertrag seit der Gründung der WTO vor 18 Jahren. Im Folgenden werden die bisherigen Entwicklungen, die nun in Bali einen ersten Höhepunkt erreicht haben, nachgezeichnet und die großen Vorteile des Abkommens für einen freieren Welthandel und damit für die weltweite Wohlfahrt erläutert. Mehr lesen

Ihr wollt Wachstum? Dann macht eure Hausaufgaben!

Was braucht Europa in der Krise am Dringendsten? Hunderttausende junge Menschen vor allem in Südeuropa würden darauf wohl spontan antworten: Arbeitsplätze und Wachstum! Die Rufe nach politischem Handeln, um der katastrophalen Situation der Jugend in Europa zu begegnen, werden daher immer lauter. Die politischen Vorschläge gehen dabei in aller Regel nicht über Rufe nach immer neuen Konjunkturpaketen und Milliardenspritzen hinaus. Dabei bräuchte Europa etwas ganz anderes: Wachstum durch Wettbewerb!

Europas politische Eliten diskutieren aktuell mit Inbrunst über Mehr lesen