Ordoliberalismus, wie Südeuropa ihn sieht: Autoritär und demokratiefeindlich

Ordoliberalismus, wie Südeuropa ihn sieht: Autoritär und demokratiefeindlich

Dieser Beitrag wurde mit dem ersten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Der Ordoliberalismus hat es in Südeuropa nicht leicht: Er gilt dort als autoritär und demokratiefeindlich. Wer etwas gegen diese Wahrnehmung tun will, muss aber erst die Kritik verstehen. Mehr lesen

Der Ordoliberalismus: Der Alleinschuldige für Europas Krisen?

Der Ordoliberalismus: Der Alleinschuldige für Europas Krisen?

Dieser Beitrag wurde mit dem zweiten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Der Ordoliberalismus steht neuerdings bei den Gegnern der derzeitigen europäischen Wirtschaftspolitik stark in der Kritik. Vor allem aus dem angelsächsischen Raum, aber auch vermehrt aus Staaten der Europäischen Union, werden Stimmen laut, die den ordnungspolitischen Ansatz für die aktuellen Krisen Europas verantwortlich machen, weil er einen „deutschen eisernen Käfig“ um Europa schließe. Dabei ist die hitzige Diskussion über den international bisher wenig sichtbaren Ordoliberalismus nur eine Stellvertreterdebatte für die wirklichen, tiefgründigen Probleme innerhalb der Europäischen Union. Mehr lesen

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Dieser Beitrag wurde mit dem dritten Preis des 2. Think Ordo!-Essaywettbewerbs ausgezeichnet.

Spätestens seit dem Jahr 2008, als die Finanzkrise begann, ist der Glaube an die Europäische Finanz- und Ordnungspolitik zerrüttet. Auf dem sinkenden Schiff Europa sind jeglicher Idealismus und die stolz hochgehaltenen Prinzipien verflogen. In dieser existenziellen Krise stehen die Kapitäne der EU vor dem nahezu unlösbaren Dilemma, zu entscheiden, wer auf die Rettungsboote darf und wer zurückbleiben muss. Nicht jeder kann gerettet, nicht jedes Prinzip eingehalten werden, aber vielleicht lässt sich so wenigstens noch der Kern der EU retten. Mehr lesen

2. Think Ordo!-Essaywettbewerb: Die Gewinner stehen fest

2. Think Ordo!-Essaywettbewerb: Die Gewinner stehen fest

Unter der Leitfrage „Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa? fand im Wintersemester 2016/17 auf Einladung des Lehrstuhls von Professor Krieger der 2. Think Ordo!-Essaywettbewerb für Studierende der Volkswirtschaftslehre und anderer Fächer statt. Aus einer Reihe von Einreichungen zu diesem aktuellen und kontroversen Thema wurden die drei gelungensten Beiträge ausgewählt und mit Büchergutscheinen prämiert. Die Preisträger sind: Mehr lesen

Nicht noch ein TTIP-Beitrag

Nicht noch ein TTIP-Beitrag

Wieder und wieder scheitern die Verhandlungsrunden über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Wieso tun sich die USA und EU so schwer mit einem Abkommen, das so viele Vorteile hat – angeblich zumindest. Doch wessen Vorteile und zu welchem Preis? Eine Analyse – garantiert ohne Chlorhühnchen. Mehr lesen

Ratingagenturen: Marktmacht der vier Buchstaben

Ratingagenturen: Marktmacht der vier Buchstaben

Bewertungen von Ratingagenturen haben einen enormen Einfluss auf Unternehmen, Finanzprodukte und sogar Investitionen in ganze Volkswirtschaften. Doch aufgrund der momentanen Marktkonstellation kann von fairen und objektiven Bewertungen durch die Agenturen kaum die Rede sein. Dies kann Bankrotte und Wirtschaftskrisen als fatale Folgen nach sich ziehen. Mehr lesen

2. Think Ordo!-Essaywettbewerb

2. Think Ordo!-Essaywettbewerb

Zum 100. Blogbeitrag laden der studentische Blog „Think Ordo! – Ordnungspolitik neu denken“ und der Lehrstuhl von Prof. Krieger die Freiburger Studierenden und Doktoranden der Volkswirtschaftslehre und anderer Fächer zur Teilnahme am 2. Think Ordo!-Essaywettbewerb ein. Das Thema lautet:

Der Ordoliberalismus: Fluch oder Segen für Europa?

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 15. Dezember 2016. Alle Beiträge (Länge: maximal 1000 Wörter) sind per Email (lskrieger@vwl.uni-freiburg.de) bei der Wilfried-Guth-Stiftungsprofessur für Ordnungs- und Wettbewerbspolitik einzureichen. Rückfragen werden gerne unter derselben Email-Adresse beantwortet. Mehr lesen

Das europäisches Dilemma: Gemeinsame Flüchtlingspolitik oder gemeinsamer Untergang

Das europäisches Dilemma: Gemeinsame Flüchtlingspolitik oder gemeinsamer Untergang

Eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik ist nötiger denn je! Die Bewältigung des Flüchtlingsstroms kann nur durch enge Kooperation geschafft werden. Wichtige Bestandteile einer gemeinsamen europäischen Politik sollten eine bessere Kontrolle der EU-Außengrenzen und die Implementierung eines europäischen Finanzausgleichs sein.  Mehr lesen

Ich will Bares, Großer Bruder!

Ich will Bares, Großer Bruder!

Mit Obergrenzen für Bargeldzahlungen wird der Weg geebnet für die Abschaffung des Bargelds und damit für die finanzielle Totalüberwachung der Bürger. Dieser Schritt wäre nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht wenig sinnvoll, sondern auch ein Angriff auf die individuelle Freiheit. Mehr lesen

Nicht nur riskant, sondern auch gefährlich: Die Politik des Herrn Draghi

Nicht nur riskant, sondern auch gefährlich: Die Politik des Herrn Draghi

Wie anders könnte man die derzeitige europäische Geldpolitik nennen als einen Ritt auf der Rasierklinge? Mario Draghi riskiert mit seiner Geldpolitik nicht nur den Reformwillen der Krisenstaaten und stärkt nationalistische Kräfte, sondern verspielt auch die politische Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank.

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