Ludwig Erhard, Mario Draghi und die Psychologie in der Wirtschafts- und Geldpolitk

Ludwig Erhard, Mario Draghi und die Psychologie in der Wirtschafts- und Geldpolitk

„Whatever it takes“. Mit diesem Satz kündigte Mario Draghi im Jahr 2012 an, die Europäische Zentralbank (EZB) würde alles tun, um ein Zusammenbrechen des Euro zu verhindern. Im Anschluss fielen die Zinsen auf Staatsanleihen in den europäischen Krisenländern, ohne dass die EZB tatsächlich handeln musste. Dass Psychologie wirksam Geld- und Wirtschaftspolitik macht, erkannte ein Anderer schon kurz nach dem zweiten Weltkrieg: Ludwig Erhard.

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Achillesferse Fiskalpolitik: Reform und Perspektive der EU

Achillesferse Fiskalpolitik: Reform und Perspektive der EU

Steuert Europa auf ein Scheitern der Währungsunion zu; auf eine Kettenreaktion, ausgelöst durch den Bankrott und Austritt einzelner Staaten? Die EU braucht einen unabhängigen Finanzminister und eine umfassende Haushaltsreform für eine friedliche und erfolgreiche gemeinsame Zukunft. Mehr lesen

Kritik am Rekordüberschuss der deutschen Leistungsbilanz: Besteht Handlungsbedarf?

Kritik am Rekordüberschuss der deutschen Leistungsbilanz: Besteht Handlungsbedarf?

Wegen seiner Rekordüberschüsse in der Leistungsbilanz steht Deutschland international vehement in der Kritik. Angesichts der sehr unterschiedlichen Ursachen des Überschusses ist davon abzuraten, ihn kurzfristig mithilfe wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu reduzieren. Die Bundesregierung sollte jedoch trotzdem Handlungsbereitschaft signalisieren. Mehr lesen

Nicht nur riskant, sondern auch gefährlich: Die Politik des Herrn Draghi

Nicht nur riskant, sondern auch gefährlich: Die Politik des Herrn Draghi

Wie anders könnte man die derzeitige europäische Geldpolitik nennen als einen Ritt auf der Rasierklinge? Mario Draghi riskiert mit seiner Geldpolitik nicht nur den Reformwillen der Krisenstaaten und stärkt nationalistische Kräfte, sondern verspielt auch die politische Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank.

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